Studium ETH

Pharmazeutische Wissenschaften – ein Studium mit Zukunft

Ein Studium wählen heisst Weichen stellen für die Zukunft. Das Angebot an Studiengängen ist vielfältig. Dementsprechend sind Entscheidungshilfen gefragt.

Basierend auf den naturwissenschaftlichen Grundlagen wird eine breite Fachausbildung geboten, von der Entdeckung von Wirkstoffen bis hin zur kompetenten Beratung in Fragen rund um das Medikament. Besondere Aufmerksamkeit wird der Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -vermittlung geschenkt.

Viele attraktive Berufsfelder sind heute mit dem Gesundheitswesen verknüpft, das in unserer Gesellschaft eine wichtige Stellung einnimmt. Der neue, faszinierende Studiengang "Pharmazeutische Wissenschaften" bietet eine zukunftsgerichtete Ausbildung, welche es Absolventinnen und Absolventen erlaubt, als Medizinalpersonen ihre Aufgaben in einem sich stetig wandelnden Umfeld kompetent wahrzunehmen.

Vom Generalisten zum Speziallisten
Der einstige Beruf des Apothekers, welcher als Generalist Forscher, Entwickler und Händler in einem war, teilte sich im Laufe der Zeit in einzelne, voneinander unabhängige Tätigkeitsbereiche auf.
So finden wir heute Pharmazeutinnen und Pharmazeuten in der universitären Forschung, in öffentlichen Apotheken, in Spitälern, in der Industrie, aber auch in Ämtern. Kurz: Wir finden sie überall dort, wo das Medikament im Zentrum steht.

Der Apothekerberuf im Wandel der Zeit
Durch die Medizinalordnung von Neapel im Jahre 1232 wurde erstmals eine Trennung der Pharmazie von der Medizin vollzogen und ebenso das Tätigkeitsfeld des Apothekers vom Spezereihändler abgegrenzt.
Seit dem 16. Jahrhundert verfassten die Apotheker wissenschaftliche Schriften, denn die Apotheken-Laboratorien waren damals neben den Laboratorien der Metallhütten die einzigen Stätten, an denen praktische Chemie ausgeübt werden konnte. Im 19. Jahrhundert wurde für den Apotheker das Studium an einer Universität zur Pflicht. Als Folge dieser Entwicklung verlagerte sich die wissenschaftliche Tätigkeit von der Apotheke an die Universität.
In dieser Zeit wurden die ersten chemischen und pharmazeutischen Fabriken gegründet (z.B. Bayer 1863, Roche 1896). Die Unternehmen sind im Laufe des 20. Jahrhunderts kontinuierlich gewachsen. Roche und Novartis, die grössten pharmazeutischen Unternehmen der Schweiz, produzieren heute rund 10% des Weltbedarfs.

Neue Generation von Apothekerinnen und Apothekern
Die Verlagerung der experimentellen wissenschaftlichen Arbeit und der pharmazeutischen Entwicklung von der Apotheke an die Universität sowie in die Industrie bewirkte eine Aufspaltung und Spezialisierung der ursprünglichen apothekerischen Tätigkeit. Die Ausbildung von Pharmazeutinnen und Pharmazeuten passt sich den veränderten Bedürfnissen an. Der neue Studiengang trägt dem Anspruch von Flexibilität und Diversität Rechnung. Die ETH Zürich ist bereit, eine neue Generation von Apothekerinnen und Apothekern auszubilden.

Das Studium: die Voraussetzungen
Wer Pharmazeutische Wissenschaften studieren will, braucht eine von der ETH anerkannte Maturität. Das anspruchsvolle Studium eignet sich für Personen mit einem regen Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, der Fähigkeit zum vernetzten Denken und Freude am selbständigen Arbeiten. Ebenso wichtig sind soziale Kompetenz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Die öffentliche Apotheke
Apothekerinnen und Apotheker – Fachpersonen rund um das Arzneimittel Apothekerinnen und Apotheker sind Dank ihrer breitgefächerten wissenschaftlichen Ausbildung Ansprechpartner in allen Fragen rund um Arzneimittel und Gesundheit und stellen die Qualität der Therapie aus der Perspektive des Arzneimittels sicher.
Sie begleiten die ärztlich verordnete Therapie. In der rezeptfreien Medikation gewährleisten sie den sachgerechten Einsatz des Medikamentes. Im Beratungsgespräch werden die nötigen Massnahmen eingeleitet (z.B. Überweisung an Arzt; zeitlicher Rahmen der Selbstmedikation). Der Apotheke kommt damit die Funktion einer kostengünstigen ersten Anlaufstelle bei gesundheitlichen Störungen zu.

Apothekerinnen und Apotheker stellen nicht nur die pharmazeutische Versorgung sicher, sondern klären den Patienten über die Eigenschaften seines Medikamentes auf: wie es in seinem Körper wirkt, was es bewirkt und in welchen zeitlichen Abständen es auf Grund seiner Eigenschaften als Arzneistoff oder seiner Formgebung (Galenik) eingenommen werden muss (Compliance).

Die Apotheke – erste Anlaufstelle bei Gesundheitsfragen
Die soziale und kommunikative Kompetenz der Apothekerschaft sowie der freie Zugang zur Institution Apotheke machen die Apothekerin und den Apotheker als Partner für Aufgaben im Gesundheits- und Sozialwesen attraktiv: Sie beteiligen sich an Präventionskampagnen, unterstützen Sozial- und Gesundheitsprojekte (z.B. Methadonabgabe) und funktionieren nicht selten als Auffangnetz im Sozialgefüge.

Die Apotheke – das Unternehmen
Werden Apothekerin und Apotheker zu Unternehmern, haben sie ihren Betrieb so zu organisieren und zu führen, dass er sowohl den marktwirtschaftlichen als auch den berufsethischen und –politischen Anforderungen entspricht. Während des Studiums werden Grundlagen in Betriebs- und Personalführung, Marketing und Kommunikation vermittelt. Eine fachliche Vertiefung wird in verschiedenen Nachdiplomausbildungen angeboten.

Kompetent und kommunikativ
Die Anforderungen an die Offizinapothekerschaft sind hoch. Die Tätigkeit ist anspruchsvoll, vielfältig und am Lebenspuls.

Für die idealen Offizinapothekerinnen und Offizinapotheker sind neben fundiertem Fachwissen grosse soziale Kompetenz, Freude an der Kommunikation und Interesse am Mitmenschen Voraussetzung. Sie sind flexibel und entscheidungsfreudig und besitzen die Fähigkeit, vernetzend zu denken. Die Bewertung der Apothekerin und des Apothekers in der Offizin wird auf Grund von Momentaufnahmen gemacht: Deshalb spielen dass sprachliche Ausdrucksvermögen als wichtigstes Kommunikationsmittel sowie ihr emotionales Engagement und ihr Interesse für den Patienten/Kunden eine entscheidende Rolle.

Für weitere Information zum Studium der Pharmazeutischen Wissenschaften und wie Sie Apothekerin oder Apotheker werden können:

> www.pharma.ethz.ch

 

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Jetzt Corona-Impfung in der Apotheke buchen

Im Kampf gegen die Pandemie engagieren sich rund 110 Apotheken des Kantons Zürich beim Corona-Impfen. Neu wird in einigen Apotheken auch der Impfstoff von Pfizer verabreicht. In Apotheken geimpft werden können Personen ab 16 Jahren. Dies gilt auch für den Booster, der aktuell ab sechs Monaten nach der Grundimmunisierung verabreicht wird. Termine für Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen sind buchbar auf der offiziellen Impfplattform VacMe, vereinzelt bieten Apotheken Termine auch eigenständig oder ohne Voranmeldung (Walk-In) an. Corona-Impfungen sind kostenlos und berechtigen nach der vollständigen Immunisierung und bei Boosterimpfungen zu einem Zertifikat für 12 Monate.

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Drei-Monats-Zertifikat bei positivem Antikörpertest

In 25 Apotheken des Kantons Zürich sind Antikörpertests erhältlich. Falls positiv, berechtigen diese exklusiv in der Schweiz zu einem drei Monat gültigen Zertifikat. 60 Apotheken bieten Antigen-Schnell- und PCR-Tests an. Wer sich bei Symptomen sofort testen lässt, hilft Infektionsketten zu unterbrechen. In den meisten Apotheken verfügbar sind die praktischen SELBSTtests für die bequeme Anwendung zuhause.

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Die Erkältungs- und Grippesaison läuft. Und wer möchte sich schon in Coronazeiten auch noch mit der Grippe herumschlagen? Die Grippeimpfung ist die beste Prävention dagegen, schwächt die Symptome ab und schützt vor schweren Komplikationen. Sie ist überdies seit Jahren erprobt. Die Impfung erfolgt idealerweise ab Mitte Oktober bis zum Ausbruch der ersten Grippewelle. Im Kanton Zürich bieten 190 Apotheken Grippeimpfungen an.

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