Bundesgericht setzt Zeichen gegen Zur Rose AG

Für eine Zusammenarbeit mit der ärzteeigenen Versandhändlerin Zur Rose AG brauchen Ärzte eine kantonale Bewilligung. Das Bundesgericht entschied am 7. Juli 2014 des Weiteren, dass die Ärzte-Rückvergütungen – sogenannte Kickbacks – des Geschäftsmodells der Zur Rose AG dem Heilmittelgesetz Art. 33 widersprechen. Der Apothekerverband des Kantons Zürich, der das Verfahren initiiert hat, begrüsst das Urteil. Gemäss dem Entscheid des Bundesgerichts ist der Arzt beim praktizierten Geschäftsmodell in wesentlichen Teilen mit der Übertragung und Überlassung des verwendungsfertigen Medikaments befasst. Das fragliche Zusammenwirken zwischen der Zur Rose AG und den Ärzten setzt damit voraus, dass diese selber über eine Bewilligung zur Arzneimittelabgabe verfügen.

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Wichtige Informationen zum Coronavirus

Die gesamte Bevölkerung ist aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen, um die Zahl der schweren Erkrankungen zu begrenzen und die Überlastung der Intensivstationen zu verhindern. Es braucht gemeinsames, solidarisches Handeln. Die rund 250 Apotheken im Kanton Zürich leisten als medizinische Grundversorger einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung und Information der Bevölkerung und sind "immer für Sie da."

Da man zuhause bleiben soll, sind die Apotheken auch telefonisch zu erreichen, viele bieten einen Hauslieferdienst an: -> Apotheke finden. Ausserhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie die Notfallapotheken über die Beratungsnummer 0900 55 35 55 (Fr. 1.50/Min für Anrufe ab Festnetz). Alle Informationen zum richtigen Verhalten und was wann zu tun ist, findet sich unter folgenden Links:

> Informationen AVKZ für Apotheken

> Informationen Bund für Gesundheitsfachpersonen

> Vorgehen symptomatische Personen für Apotheken

> Informationen Bund Bevölkerung

> Informationen Gesundheitsdirektion ZH

 

341'688 Unterschriften in 60 Tagen

Die Bevölkerung deponiert bei Bundesrat Alain Berset ein starkes Zeichen: 341'688 Schweizerinnen & Schweizer haben die Apotheken-Petition unterschrieben, die am 18. Juni im Bundeshaus eingereicht worden ist. Der Bundesrat plant Sparmassnahmen, die die Zürcher Apotheken mit tausenden Angestellten und Lernenden hart treffen - speziell in kleineren Quartieren und Landgemeinden. Die grosse Mehrzahl der Angestellten der Apotheken sind Frauen. Allein im Kanton Zürich sind mehrere 10'000 Unterschriften zusammengekommen. Der AVKZ engagiert sich mit dem nationalen Dachverband pharmaSuisse für eine nahe und persönliche Grundversorgung für alle Zürcherinnen und Zürcher - jetzt erst recht.

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Notfalldienst

ApoFon / Beratungsnummer Kanton Zürich ausserhalb der Ladenöffnungszeiten

Telefon 0900 55 35 55

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