Impfangebot für Zürcher Bevölkerung wird am 1. Juli 2020 erweitert

Der Zugang zu Impfungen für die Bevölkerung des Kantons Zürich wird weiter vereinfacht: Ab diesem Sommer dürfen in Zürcher Apotheken neu auch Impfungen gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten und Kinderlähmung vorgenommen werden. Der Apothekerverband des Kantons Zürich begrüsst den Entscheid des Regierungsrats, wenn auch die Freigabe der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln ebenfalls fällig gewesen wäre. 

Ab 1. Juli 2020 werden die Kompetenzen in mittlerweile über 160 Impfapotheken des Kantons Zürich erweitert. Neu dürfen nebst Impfungen gegen Grippe, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME, Hirnhautentzündung nach Zeckenbiss) und Folgeimpfungen gegen Hepatitis A und B auch Impfungen gegen Diphtherie (Nasen- und Halsinfektion), Tetanus (Starrkrampf), Pertussis (Keuchhusten) und Poliomyelitis (Kinderlähmung) sowie Erstimpfungen gegen Hepatitis A und B durchgeführt werden. Weiter können sich alle Personen ab 16 Jahren impfen lassen – auch chronisch Kranke, mit Ausnahme von Spezialfällen.

Willkommene Erweiterung des Angebots für die Bevölkerung

Dies ist ein wichtiger Schritt im Bestreben des Bundes, die Durchimpfungsraten in der Bevölkerung zu erhöhen und so einen wichtigen Beitrag zur Volksgesundheit zu leisten. Für die Apotheken des Kantons Zürichs ist es eine Anerkennung ihrer dafür im Bereich Impfen bisher geleisteten, sicheren Arbeit und der dafür nötigen Aus- und Weiterbildung. Für Dr. Lorenz Schmid, Präsident AVKZ, ist dies ein weiterer Meilenstein in der Neupositionierung des Gesundheitszentrums Apotheke: «Mit den neuen Impfungen erweitern wir unser vielseitiges und kompetentes Angebot als medizinische Grundversorger für die Zürcher Bevölkerung. Wir sind längst erste Anlaufstelle für Gesundheitsfragen aller Art, überall, ohne Voranmeldung und rund um die Uhr. Genauso, wie wir es aktuell im Kampf gegen das Coronavirus unter Beweis stellen.»

«Mutloser Entscheid zu Masern»

Einziger Wermutstropfen für Dr. Lorenz Schmid ist die Weigerung des Regierungsrats, auch die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) in den Apotheken freizugeben, wie dies der AVKZ gefordert hatte: «Impfungen gegen MMR in Apotheken sind in den Kantonen Solothurn seit 2015, Freiburg seit 2018 und Basel-Landschaft seit 2019 zulässig und laufen problemlos. In der Vernehmlassung zu Zürich hat sich selbst das Bundesamt für Gesundheit (BAG) positiv geäussert. Einzig die Ärzte und Kinderärzte stellten sich dagegen.» Die Zahl der Masernfälle ist jüngst wieder gestiegen, eine gute Durchimpfungsrate genau hier gefährdet. Masernerkrankungen können mehrere Wochen dauern und sind darum für Betroffene einschneidend. Das niederschwellige Angebot für die Bevölkerung in den Apotheken könnte hier einen wichtigen Beitrag für die Volksgesundheit leisten. Für Dr. Lorenz Schmid ist darum der Entscheid des Regierungsrats zum Thema Masern: «Mutlos.»

> Zürcher Impfapotheke finden

> Medienmitteilung AVKZ


Grippeimpfung in der Apotheke machen

Zahl der Impfapotheken im Kanton Zürich steigt auf über 160


Kurzentschlossen während der Mittagspause - oder doch lieber rasch abends auf dem Nachhauseweg? So oder so ist die Grippeimpfung ein Akt, der in rund zwanzig Minuten erledigt ist, wenn man die nächst gelegene Zürcher Impfapotheke anpeilt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Über 160 Apotheken des Kantons Zürich engagieren sich mittlerweile im Kampf gegen die Grippe. Die Grippe kann alle treffen und alle können sie übertragen, auch auf die speziellen Risikogruppen. Denn nicht für alle Menschen sind die Folgen der Erkrankung gleich. Schwerwiegend können die Konsequenzen sein für Säuglinge, frühgeborene Kinder bis zwei Jahre, Menschen ab 65, schwangere Frauen sowie Personen, die an bestimmten chronischen Krankheiten oder an einer Immunschwäche leiden. In der Schweiz ist die saisonale Grippe im Durchschnitt jährlich für rund 110'000 bis 275'000 Arztkonsultationen, 1'000 bis 5'000 Hospitalisierungen sowie bis zu 1'500 Todesfälle verantwortlich. Letztere betreffen zu 90 Prozent die Altersgruppe der über 65-Jährigen.

Dank der Homepage www.impfapotheke.ch lassen sich die Zürcher Impfapotheken jederzeit und einfach finden. Impfapotheke.ch wird laufend aktualisiert:



> Homepage Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Grippe

> "Einfacher & günstiger" - das sagt das Konsumentenmagazin Saldo


Unter den Augen zahlreicher Journalisten verabreichte Dr. Lorenz Schmid, Präsident Apothekerverband Kanton Zürich (AVKZ), dem Zürcher Gesundheitsdirektor bei der Neueinführung des Impfens in den Apotheken im November 2015 eine Grippeimpfung.


FSME-Impfung in über 160 Apotheken des Kantons Zürich


Zur Vorbeugung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) steht eine sichere und wirksame Impfung zur Verfügung die in mittlerweile über 160 Impfapotheken des Kantons Zürich angeboten wird. Diese ist für alle Personen ab sechs Jahren empfohlen, die in Gegenden mit Naturherden wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten (siehe Karte zu den FSME-Risikogebieten unten). in der Apotheke darf ab dem 16 Altersjahr geimpft werden. Die FSME-Impfung besteht aus drei Impfungen, die erste empfiehlt sich im Winter.




Eine der mittlerweile über 160 Impfapotheken des Kantons Zürich finden Sie ganz einfach über den folgenden Link:

> Zürcher Impfapotheke finden

> Radiosendung Check-Up zur Zeckenprävention


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Aktuell


Neue Impfungen ab 1. Juli

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341'688 Unterschriften in 60 Tagen

Die Bevölkerung deponierte 2019 bei Bundesrat Alain Berset ein starkes Zeichen: 341'688 Schweizerinnen & Schweizer haben die Apotheken-Petition unterschrieben, die am 18. Juni im Bundeshaus eingereicht worden ist. Der Bundesrat plant Sparmassnahmen, die die Zürcher Apotheken mit tausenden Angestellten und Lernenden hart treffen. Allein im Kanton Zürich sind mehrere 10'000 Unterschriften zusammengekommen.

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