30 Apotheken mit Defibrillator ausgerüstet

Für einen "herzsicheren" Kanton Zürich

Die Apotheken des Kantons Zürich engagieren sich im Kampf gegen Herznotfälle: Heute sind kantonsweit in über 30 Apotheken sogenannte AEDs (automatisierte externe Defibrillatoren) in Betrieb. Dank ihnen können im Herznotfall lebensrettende Sofortmassnahmen eingeleitet werden. In der Schweiz ereignen sich jährlich über 30'000 Herznotfälle, täglich enden davon 25 tödlich. Mit rascher und richtiger Hilfe könnten viele dieser Menschen gerettet werden. Der AVKZ hat sich deshalb entschlossen, für einen „herzsicheren“ Kanton Zürich aktiv zu werden (siehe Liste).

100 Apotheker ausgebildet

Obwohl moderne AEDs auch von Laien ohne Vorkenntnisse bedient werden können, findet sich in allen beteiligten Apotheken am AED geschultes Personal. Laut AVKZ-Projektleiter Albert Ganz „zählt im Notfall jede Sekunde. Da ein solcher mit Stress verbunden ist, kann eine gute Ausbildung Leben retten.“ Hundert Apothekerinnen und Apotheker haben an der in Zusammenarbeit mit Schutz und Rettung Zürich organisierten Schulung teilgenommen und wurden dabei nebst dem AED auch in allgemeinen lebenserhaltenden Massnahmen wie Lagerung, Beatmung, Herzmassage und Wundversorgung, sowie dem richtigen Reagieren bei epileptischen Anfällen, allergischem Schock, usw. geschult. Für AVKZ-Geschäftsführer Reto Steinmann „passen AED's und lebenserhaltende Sofortmassnahmen perfekt ins Angebot der Zürcher Apotheken, die als niederschwellige Gesundheitskompetenzzentren ohne Voranmeldung von Herr und Frau Zürcher zu erreichen sind.“

Kleber signalisiert AED-Standort

Der AVKZ ist sich bewusst, dass sich nicht jeder Herznotfall ausgerechnet in einer Apotheke mit AED ereignen wird. Bei Bedarf wird deshalb auch zu einem Notfall ausgerückt. Welche Apotheken mit einem Gerät ausgerüstet sind, signalisiert der AED-Kleber (siehe Bild), der an der Eingangstür aller beteiligten Apotheken angebracht ist.

> Medienmitteilung
> AED Apotheken Kanton Zürich 2018

 

 

Mitgliederbereich

BenutzernamePasswort

Aktuell

Wichtige Informationen zum Coronavirus

Die gesamte Bevölkerung ist aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen, um die Zahl der schweren Erkrankungen zu begrenzen und die Überlastung der Intensivstationen zu verhindern. Es braucht gemeinsames, solidarisches Handeln. Die rund 250 Apotheken im Kanton Zürich leisten als medizinische Grundversorger einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung und Information der Bevölkerung und sind "immer für Sie da."

Da man zuhause bleiben soll, sind die Apotheken auch telefonisch zu erreichen, viele bieten einen Hauslieferdienst an: -> Apotheke finden. Ausserhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie die Notfallapotheken über die Beratungsnummer 0900 55 35 55 (Fr. 1.50/Min für Anrufe ab Festnetz). Alle Informationen zum richtigen Verhalten und was wann zu tun ist, findet sich unter folgenden Links:

> Informationen AVKZ für Apotheken

> Informationen Bund für Gesundheitsfachpersonen

> Vorgehen symptomatische Personen für Apotheken

> Informationen Bund Bevölkerung

> Informationen Gesundheitsdirektion ZH

 

341'688 Unterschriften in 60 Tagen

Die Bevölkerung deponiert bei Bundesrat Alain Berset ein starkes Zeichen: 341'688 Schweizerinnen & Schweizer haben die Apotheken-Petition unterschrieben, die am 18. Juni im Bundeshaus eingereicht worden ist. Der Bundesrat plant Sparmassnahmen, die die Zürcher Apotheken mit tausenden Angestellten und Lernenden hart treffen - speziell in kleineren Quartieren und Landgemeinden. Die grosse Mehrzahl der Angestellten der Apotheken sind Frauen. Allein im Kanton Zürich sind mehrere 10'000 Unterschriften zusammengekommen. Der AVKZ engagiert sich mit dem nationalen Dachverband pharmaSuisse für eine nahe und persönliche Grundversorgung für alle Zürcherinnen und Zürcher - jetzt erst recht.

> Mehr zum Thema

 

Notfalldienst

ApoFon / Beratungsnummer Kanton Zürich ausserhalb der Ladenöffnungszeiten

Telefon 0900 55 35 55

CHF 1.50/Min. ab Festnetz