Wichtige Informationen für ApothekerInnen und Pharma-AssistentInnen 

Das Coronavirus ist eine grosse Herausforderung für die 249 Apotheken des Kantons Zürich. Die Zahl der im Kanton Zürich registrierten Neuinfektionen steigt täglich. Um Risikopersonen (Menschen über 65 Jahre sowie Menschen mit Vorerkrankungen Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen sowie Krebs) zu schützen und den Betrieb des Gesundheitswesens zu sichern, sind alle aufgerufen, sich strikt an die Vorgaben von Bund und Kanton zu halten.

 

Links

> Informationen Bund für Gesundheitsfachpersonen

> Vorgehen symptomatische Personen für Apotheken

> Plakate & Flyer des Bundes downloaden oder bestellen

> Informationen Bund für die Bevölkerung

> Informationen Kanton Zürich für die Bevölkerung

 

Hotlines

Apotheken: Gehen Sie in die nächste Apotheke oder rufen Sie dort an -> Apotheke finden. Viele Apotheken unterhalten einen Hauslieferdienst. Notfalldienst ausserhalb der Öffnungszeiten: 0900 55 35 55 (Fr. 1.50/Min für Anrufe ab Festnetz (ApoFon), 24 Stunden erreichbar

Ärzte0800 33 66 55 (Ärztefon), 24 Stunden erreichbar

Fragen von Veranstaltern & Gemeinden Kanton Zürich: 0800 044 117, 24 Stunden erreichbar

Fragen von Gesundheitsfachpersonen: 058 462 21 00, Hotline des Bundes, täglich von 8 bis 18 Uhr

Fragen der Bevölkerung: 058 463 00 00, Hotline des Bundes, 24 Stunden erreichbar

 

Massnahmen in der Apotheke

Der Bundesrat hat am 18. März eine Verordnung zur Beschränkung der Abgabe von Arzneimitteln erlassen. Die Erläuterungen dazu von pharmaSuisse finden Sie über folgenden > Link.

Grundsätzlich gilt es, in der Apotheke die verschärften Hygienemassnahmen durchzusetzen, speziell das "Abstand halten" sowohl für Personal und Kundschaft, überall und jederzeit. Dies kann zu Wartezeiten führen. Im normalen Arbeitsalltag sollen keine Masken getragen werden. Diese sollen nur von Erkrankten oder im Umgang mit Erkrankten und in speziell definierten Situationen getragen werden. Detaillierte Infos neu: > Umgang mit Erkrankten und Kontakten. Leitsymptome einer möglichen Corona-Infektion sind Husten und / oder Fieber (38 Grad und mehr). Sind PatientInnen oder MitarbeiterInnen mit diesen Symptomen in der Apotheke, möglichst schnell Maske abgeben, Bedienen/Informieren, Merkblätter Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne mitgeben und nach Hause schicken.

Ressourcen & Hilfspersonal: Einsatzmöglichkeiten von Hilfspersonal, und weitere nützliche Informationen finden sich im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus im PdF AVKZ-Mitteilung Thema Ressourcen an alle Apos ZH_22. März 2020. Hilfspersonal für Apotheken kann direkt auf der Plattform https://pharmadelivery.ch rekrutiert werden. Weiter ermöglicht die ETH Zürich Master-StudentInnen einen sechswöchigen Hilfseinsatz. Dies melden sich eigenständig in einer Apotheke ihrer Wahl.   


Bodenkleber: Der AVKZ lässt einen 70 x 7 cm grossen Bodenkleber produzieren. Mitglieder werden subventioniert. Den Bestellschein finden Sie im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus im PdF Interaktiver Bestellschein_Bodenkleber_Abstand_halten_AVKZ

Handschuhe zu tragen bietet keinen effektiven Schutz. Waschen Sie sich vor und nach der Behandlung gründlich die Hände und desinfizieren Sie diese.

Als gute Möglichkeit zum Schutz des Personals und für räumliche Abtrennung werden z. Bsp. Schutzwände aus Plexiglas für Korpusse, etc. befunden. Zwei Bestellmöglichkeiten finden sich im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus.

Sowohl ApothekerInnen wie auch Pharma-AssistentInnen sind medizinisches Fachpersonal und werden im Verdachtsfall auf das Virus getestet. Bitte verweisen Sie bei Widerspruch auf den kantonsärztlichen Dienst. Eine unmissverständliche Weisung der GD findet sich zur Anmeldung und Abgabe in den Testzentren im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus.

Die Heilmittelkontrolle (KHZ) und das kantonale Labor sistieren Routine- und Nach-Inspektionen in den Apotheken bis zum Ende des nationalen Notstands (ausgenommen bleiben Inspektionen aufgrund gesundheitspolizeilich relevanter Ereignisse).

Die Organisation und Bevorratung mit Masken und Schutzmaterial erfolgt bis zur erneuten Lieferbarkeit durch die Kantonsapotheke (kontingentierte Mengen). Masken sind momentan nur für Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder Leitsymptome aufweisen vorgesehen. Möglich ist auch die Abgabe einzelner Masken an Personen mit einem erhöhten Risiko bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 (z.B. Immunsupprimierte). Der Verkauf oder anderweitige Einsatz ist verboten. Bewilligungen werden von der Kantonalen Heilmittelkontrolle Zürich (KHZ) beschleunigt behandelt. Apothekerinnen, welche über eine gültige Bewilligung zur fachlich eigenverantwortlichen Tätigkeit eines Schweizer Kantons verfügen (ist ersichtlich im Medizinalberuferegister https://www.medregom.admin.ch können im Notfall sofort in einer öffentlichen Apotheke einspringen. Die Meldung an die KHZ kann auch nach Aufnahme der Tätigkeit erfolgen (per E-Mail heilmittelkontrolle@khz.zh.ch).

Apothekerinnen mit gültiger unselbständiger Bewilligung zur Berufsausübung (Bewilligung als unter Aufsicht Tätige) können im Rahmen der aktuellen gesetzlichen Vertretungsmöglichkeiten auch allein arbeiten (siehe Leitfaden für die Berufsausübung als Apothekerin oder Apotheker im Kanton ZH). Bei krankheitsbedingten Ausfällen ist dies bis 14 Wochen möglich (§ 4 Abs. 2 MedBV).

Neue Gesuche für eine Bewilligung als unter Aufsicht tätige Apothekerin bzw. als Apotheker sowie auch Gesuche für die fachlich eigenverantwortliche Tätigkeit werden von der KHZ beschleunigt behandelt. Das Gesuchsformular kann per E-Mail der KHZ eingereicht werden. Die gesuchsbezogenen Unterlagen müssen der KHZ innert 8 Wochen nach Aufhebung der ausserordentlichen Lage nachgereicht werden.

In Notfallsituationen, wo der Betrieb einer Apotheke gefährdet ist, ist die KHZ sofort zu kontaktieren, sie steht den Apotheken zudem für Fachfragen zur Verfügung, Telefon 043 258 61 00, Fax 043 258 61 37, E-Mail heilmittelkontrolle@khz.zh.ch. Die Situation der Lieferengpässe bei Medikamenten wird sich voraussichtlich weiter verschärfen. Für chronisch kranke Personen ist es weiterhin ratsam, eine Reserve für Therapien für drei Monate in Vorrat zu haben. Dies als reine Vorsichtsmassnahme und ohne die betroffene Kundschaft zu verunsichern. Von Hamsterkäufen ist abzuraten.

Schützen Sie Ihre Arbeitnehmenden, in dem Sie regelmässig auf die verschärften Hygienemassnahmen aufmerksam machen und deren Einhaltung sicherstellen. Wer krank ist, bleibt zuhause. Es wird empfohlen, auf die 4-Tage-Regel für Arztzeugnisse zu verzichten. Für den Umgang mit erkranktem Personal und Personal, dass ungeschützten Kontakt mit Infizierten hatte, gelten die Richtlinien von Swissnoso. Der AVKZ hat dazu einige Empfehlungen abgegeben, diese finden sich im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus.

Die Eigenherstellung von alkoholischen Desinfektionsmitteln ist bis Ende August freigegeben. Bereits zugelassene Mittel, deren Alkoholkonzentration im erwähnten Konzentrationsbereich liegt, kann das Wirkspektrum während der Geltungsdauer der Allgemeinverfügung auf Influenzaviren und Coronaviren ausgedehnt werden. Detaillierte Angaben inkl. für die Kennzeichnung finden sich in der Verfügung des BAG sowie im Infoblatt des kantonalen Labors im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus. Login-Bestellung für Mitglieder per Mail an info@avkz.ch oder Telefon 044 363 45 32.

Das Nachfüllen von Desinfektionsmitteln in geeignete Behältnisse (Gleiches zu Gleichem) mit korrekter Beschriftung ist bis zum Ende des Notstands erlaubt.

Die Versorgung und Ausrüstung der Apotheken und Angestellten liegt in der Eigenverantwortung der Apotheke und ist somit über die Grossisten oder anderweitig zu lösen. Die Gesundheitsdirektion hat ein Kontingent Hygienemasken für alle 249 Apotheken des Kantons Zürich freigegeben. Die Information und Zuteilung eines Bestell-Logins erfolgt mit zwei per Post versandten Schreiben direkt durch die Gesundheitsdirektion.

 

Weitere Informationen

Fragen zum Arbeitsrecht: Als Kollektivmitglieder des kantonalen Gewerbeverbands KGV haben A-Mitglieder des AVKZ (leitende Angestellte) exklusiv Anrecht auf Unterstützung des KMU- und Gewerbeverbands des Kantons Zürichs www.kgv.ch. Dort finden Sie eine Vielzahl von wichtigen Informationen und Links zum Corona-Virus. Ein Merkblatt zum Thema Arbeitsrecht & Coronavirus des Schweizerischen Gewerbeverbands findet sich im Mitgliederbereich der AVKZ-Website unter Mitglieder/Coronavirus.

Medienanfragen: Der AVKZ steht mit den Medien in Kontakt. Bei Medienanfragen an Apotheken empfiehlt sich die Weiterleitung an den AVKZ (lokale und kantonale Themen) via info@avkz.ch oder Telefon 044 363 45 32 sowie an pharmaSuisse (nationale Themen) via kommunikation@pharmaSuisse.org oder Telefon 031 978 58 27.

Informationen pharmaSuisse: Der nationale Dachverband informiert regelmässig zu den Neuerungen auf nationaler Ebene (siehe https://www.pharmasuisse.org und dessen Mitgliederbereich), ebenso das Apothekennetz Zürich (vormals VSZA). Für Rückfragen steht der AVKZ unter info@avkz.ch und Telefon 044 363 45 32 zur Verfügung.

 

 

Mitgliederbereich

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Aktuell

Wichtige Informationen zum Coronavirus

Die gesamte Bevölkerung ist aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen, um die Zahl der schweren Erkrankungen zu begrenzen und die Überlastung der Intensivstationen zu verhindern. Es braucht gemeinsames, solidarisches Handeln. Die rund 250 Apotheken im Kanton Zürich leisten als medizinische Grundversorger einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung und Information der Bevölkerung und sind "immer für Sie da."

Da man zuhause bleiben soll, sind die Apotheken auch telefonisch zu erreichen, viele bieten einen Hauslieferdienst an: -> Apotheke finden. Ausserhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie die Notfallapotheken über die Beratungsnummer 0900 55 35 55 (Fr. 1.50/Min für Anrufe ab Festnetz). Alle Informationen zum richtigen Verhalten und was wann zu tun ist, findet sich unter folgenden Links:

> Informationen AVKZ für Apotheken

> Informationen Bund für Gesundheitsfachpersonen

> Vorgehen symptomatische Personen für Apotheken

> Informationen Bund Bevölkerung

> Informationen Gesundheitsdirektion ZH

 

341'688 Unterschriften in 60 Tagen

Die Bevölkerung deponiert bei Bundesrat Alain Berset ein starkes Zeichen: 341'688 Schweizerinnen & Schweizer haben die Apotheken-Petition unterschrieben, die am 18. Juni im Bundeshaus eingereicht worden ist. Der Bundesrat plant Sparmassnahmen, die die Zürcher Apotheken mit tausenden Angestellten und Lernenden hart treffen - speziell in kleineren Quartieren und Landgemeinden. Die grosse Mehrzahl der Angestellten der Apotheken sind Frauen. Allein im Kanton Zürich sind mehrere 10'000 Unterschriften zusammengekommen. Der AVKZ engagiert sich mit dem nationalen Dachverband pharmaSuisse für eine nahe und persönliche Grundversorgung für alle Zürcherinnen und Zürcher - jetzt erst recht.

> Mehr zum Thema

 

Notfalldienst

ApoFon / Beratungsnummer Kanton Zürich ausserhalb der Ladenöffnungszeiten

Telefon 0900 55 35 55

CHF 1.50/Min. ab Festnetz