Wichtige Informationen zur Corona-Pandemie

Die Zahl der Neuinfizierten steigt wieder, die zweite Welle ist im Anrollen. Als medizinische Grundversorger und tolle LogistikerInnen helfen die ApothekerInnen mit Rat und Tat und geeignetem Material, die zweite Welle abzuwehren und das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben so normal wie möglich am Laufen zu halten. Speziell um Risikopersonen (Menschen über 65 Jahre sowie mit Vorerkrankungen) und die Wirtschaft zu schützen, sind alle aufgerufen, sich weiterhin solidarisch zu verhalten und sich an die Regeln zu halten.


Links

> Informationen Bund für Gesundheitsfachpersonen

> Vorgehen symptomatische Personen für Apotheken

> Plakate & Flyer des Bundes downloaden oder bestellen

> Informationen Bund für die Bevölkerung

> Informationen Kanton Zürich für die Bevölkerung


Hotlines

Apotheken: Gehen Sie in die nächste Apotheke oder rufen Sie dort an -> Apothekenfinder. Viele Apotheken unterhalten einen Hauslieferdienst. Notfalldienst ausserhalb der Öffnungszeiten: 0900 55 35 55 (Fr. 1.50/Min für Anrufe ab Festnetz (ApoFon), 24 Stunden erreichbar

Ärztefon0800 33 66 55, 24 Stunden erreichbar

Fragen der Bevölkerung: 0800 044 117, Hotline des Kantons Zürich, Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr.

Fragen von Gesundheitsfachpersonen: 058 462 21 00, Hotline des Bundes, täglich von 7 bis 20 Uhr


Flyer zur richtigen Verwendung von Masken

Die 250 Apotheken im Kanton Zürich stehen der Bevökerung nicht nur bei medizinischen Fragen zur Verfügung, sondern unterstützen auch ganze Branchen und Schulen als Hygienecoach und stehen ihnen mit Rat und Tat sowie dem benötigten Material zur Seite. Ein gutes Beispiel dafür sind Schutzmasken: Einerseits sind ApothekerInnen und Pharma-AssistentInnen darauf angewiesen, selbst versorgt zu sein, andererseits helfen sie anderen medizinischen Grundversorgern, Heimen, etc. Weiter versorgen sie die Bevölkerung mit geprüftem Material und instruieren sie bei der richtigen Anwendung.

Zur Instruktion der Bevölkerung, anderer Branchen und den Schulen hat der AVKZ einen Flyer kreiert, auf dem die wichtigsten Informationen zu Schutzmasken einfach illustriert sind und der bereits mehrere zehntausend Mal bestellt worden ist. Alle Apotheken des Kantons Zürich haben den Flyer, Jpegs dazu sowie das interaktive Bestellformular per Mail zugestellt erhalten. Alle Mitglieder finden diese, sowie weitere Unterlagen, auf der Website www.avkz.ch im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus zum Downloaden. Mitglieder, die kein Login haben, können dieses beim AVKZ bestellen, Mail: info@avkz.ch, Telefon: 044 363 45 32. Der Flyer ist mittlerweile schweizweit komplett freigegeben worden, alle Vorlagen sind hier downloadbar.


Im Rahmen der Krisenversorgung und gemäss der COVID-19-Verordnung II vom 4. April 2020 (4. Abschnitt und entsprechende Anhänge) stehen Mepha- und Sandoz-Produkte, die HydroxychloroquinSulfat enthalten und über eine befristete Sonderzulassung verfügen, ausschliesslich für den Spitalsektor zur Verfügung. Deshalb müssen Plaquenil® und Hydoxychloroquin Zentiva® in den üblichen Vertriebskanälen für Patientinnen und Patienten mit einer lndikation gemäss Fachinformation schweizweit einheitlich verfügbar bleiben.

Um sicherzustellen, dass solche chronischen Patientinnen und Patienten in dieser Krisenzeit einen angemessenen und prioritären Zugang zu den zugelassenen Produkten haben, bittet das Bundesamt für Gesundheit ApothekerInnen, wenn Sie Plaquenil® oder Hydoxychloroquin Zentiva® für Patientinnen und Patienten mit Lupus erythematodes, chronischer Polyarthritis oder Photodermatose verschreiben oder abgeben, ein Formular zu verwenden. Nur Bestellungen, denen das ausgefüllte Formular beiliegt, dürfen von den Grossisten oder Herstellern abgewickelt werden. Das ausführliche Schreiben dazu und das Formular finden sich im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus.

Der Bundesrat hat am 18. März eine Verordnung zur Beschränkung der Abgabe von Arzneimitteln erlassen. Die Erläuterungen dazu von pharmaSuisse finden sich über folgenden > Link. Mittlerweile ist es so, dass keine Versorgungsengpässe mehr bestehen, weshalb sich der AVKZ im Sinne einer normalen Versorgung der Bevölkerung für eine Aufhebung der Verordnung einsetzt und davon ausgeht, dass die Verordnung derzeit nicht vollzogen wird.

Grundsätzlich gilt es, in der Apotheke die verschärften Hygienemassnahmen durchzusetzen, speziell das "Abstand halten" sowohl für Personal und Kundschaft, überall und jederzeit. Dies kann zu Wartezeiten führen. Leitsymptome einer möglichen Corona-Infektion sind Husten und / oder Fieber (38 Grad und mehr). Sind PatientInnen mit diesen Symptomen in der Apotheke, Maske abgeben, Bedienen/Informieren, Merkblätter Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne mitgeben und nach Hause schicken. Für Mitarbeitende gelten die Richtlinien von Swissnoso. Die entsprechenden Richtlinien und eine Empfehlung des AVKZ dazu finden sich im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus. Grundsätzlich gilt, dass Maskentragen Angestellte vor Quarantäne schützt.

Ressourcen & Hilfspersonal: Einsatzmöglichkeiten von Hilfspersonal, und weitere nützliche Informationen finden sich im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus im PdF AVKZ-Mitteilung Thema Ressourcen an alle Apos ZH_22. März 2020. Hilfspersonal für Apotheken kann direkt auf der Plattform https://pharmadelivery.ch rekrutiert werden. Weiter ermöglicht die ETH Zürich Master-StudentInnen einen sechswöchigen Hilfseinsatz. Dies melden sich eigenständig in einer Apotheke ihrer Wahl.


Flyer zu den Dienstleistungen in der Apotheke: Die Apotheken hatten als Teil der medizinischen Grundversorgung immer geöffnet und sind DIE erste Anlaufstelle ohne Voranmeldung für alle Fragen zum Corona-Virus ebenso wie zu Medikamenten und anderen medizinischen Fragen.

Apotheken verfügen zudem über eine Homepage (Öffnungszeiten, etc.) und können auch per Telefon oder Mail konsultiert werden. Für zuhause kann zudem der apothekeneigene Hauslieferdienst in Anspruch genommen oder ein solcher organisiert werden, sofern vorhanden. Speziell für die Pandemie sind die Möglichkeiten der Hauslieferung in Absprache mit der Kantonsapothekervereinigung schweizweit erweitert worden. Die nächste Apotheke findet sich über die gängigen Suchportale oder über den -> Apothekenfinder.


Bodenkleber: Der AVKZ hat einen 70 x 7 cm grossen Bodenkleber produzieren lassen. Mitglieder werden subventioniert. Der Bestellschein findet sich im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus im PdF Interaktiver Bestellschein_Bodenkleber_Abstand_halten_AVKZ. Der Bodenkleber steht mittlerweile allen in der gesamten Schweiz zur freien Verfügung, alle Vorlagen sind hier downloadbar.

Handschuhe zu tragen bietet keinen effektiven Schutz gegen Covid-19. Vor und nach einer Behandlung gilt es gründlich die Hände zu waschen und zu desinfizieren.

Als gute Möglichkeit zum Schutz des Personals und für räumliche Abtrennung werden Schutzwände aus Plexiglas für Korpusse, etc. oder andere bauliche Massnahmen befunden.

Sowohl ApothekerInnen wie auch Pharma-AssistentInnen sind medizinisches Fachpersonal und werden im Verdachtsfall auf das Virus getestet. Eine unmissverständliche Weisung der Gesundheitsdirektion findet sich zur Anmeldung und Abgabe in den Testzentren im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus.

Bewilligungen werden von der Kantonalen Heilmittelkontrolle Zürich (KHZ) derzeit beschleunigt behandelt. Apothekerinnen, welche über eine gültige Bewilligung zur fachlich eigenverantwortlichen Tätigkeit eines Schweizer Kantons verfügen (ist ersichtlich im Medizinalberuferegister https://www.medregom.admin.ch können im Notfall sofort in einer öffentlichen Apotheke einspringen. Die Meldung an die KHZ kann auch nach Aufnahme der Tätigkeit erfolgen (per E-Mail heilmittelkontrolle@khz.zh.ch).


Apothekerinnen mit gültiger, unselbständiger Bewilligung zur Berufsausübung (Bewilligung als unter Aufsicht Tätige) können im Rahmen der aktuellen gesetzlichen Vertretungsmöglichkeiten auch allein arbeiten (siehe Leitfaden für die Berufsausübung als Apothekerin oder Apotheker im Kanton ZH). Bei krankheitsbedingten Ausfällen ist dies bis 14 Wochen möglich (§ 4 Abs. 2 MedBV).

Neue Gesuche für eine Bewilligung als unter Aufsicht tätige Apothekerin bzw. als Apotheker sowie auch Gesuche für die fachlich eigenverantwortliche Tätigkeit werden von der KHZ beschleunigt behandelt. Das Gesuchsformular kann per E-Mail der KHZ eingereicht werden. Die gesuchsbezogenen Unterlagen müssen der KHZ innert 8 Wochen nach Aufhebung der ausserordentlichen Lage nachgereicht werden.

In Notfallsituationen, wo der Betrieb einer Apotheke gefährdet ist, ist die KHZ sofort zu kontaktieren, sie steht den Apotheken zudem für Fachfragen zur Verfügung, Telefon 043 258 61 00, Fax 043 258 61 37, E-Mail heilmittelkontrolle@khz.zh.ch. Für chronisch kranke Personen wird empfohlen, eine Reserve für Therapien in Vorrat zu haben. Dies als reine Vorsichtsmassnahme und ohne die betroffene Kundschaft zu verunsichern. Von Hamsterkäufen ist abzuraten.

Die Eigenherstellung von alkoholischen Desinfektionsmitteln ist bis Ende August freigegeben. Bereits zugelassene Mittel, deren Alkoholkonzentration im erwähnten Konzentrationsbereich liegt, kann das Wirkspektrum während der Geltungsdauer der Allgemeinverfügung auf Influenzaviren und Coronaviren ausgedehnt werden. Detaillierte Angaben inkl. für die Kennzeichnung finden sich in der Verfügung des BAG sowie im Infoblatt des kantonalen Labors im Mitgliederbereich unter Mitglieder/Coronavirus. Derzeit sind Bestrebungen im Gang, die Zulassung über den August hinaus zu verlängern.

Die Versorgung und Ausrüstung der Apotheken und Angestellten liegt in der Eigenverantwortung der Apotheke und ist somit über die Grossisten oder anderweitig zu lösen.


Weitere Informationen

Fragen zum Arbeitsrecht: Bund und Kantone haben ein milliardenschweres Hilfsprogramm gestartet und gewähren Überbrückungskredite. Informationen dazu finden sich beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit -> Link, sowie beim Bund -> Link. Als Kollektivmitglieder des kantonalen Gewerbeverbands KGV haben A-Mitglieder des AVKZ (leitende Angestellte) zudem exklusiv Anrecht auf Unterstützung des KMU- und Gewerbeverbands des Kantons Zürichs www.kgv.ch. Dort findet sich eine Vielzahl von Informationen und Links zum Corona-Virus.

Medienanfragen: Der AVKZ steht mit den Medien in Kontakt. Bei Medienanfragen an Apotheken empfiehlt sich die Weiterleitung an den AVKZ (lokale und kantonale Themen) via info@avkz.ch oder Telefon 044 363 45 32 sowie an pharmaSuisse (nationale Themen) via kommunikation@pharmaSuisse.org oder Telefon 031 978 58 27.

Informationen pharmaSuisse: Der nationale Dachverband informiert regelmässig zu den Neuerungen auf nationaler Ebene (siehe https://www.pharmasuisse.org und dessen Mitgliederbereich).


Mitgliederbereich

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Aktuell


Neue Impfungen ab 1. Juli

Der Zugang zu Impfungen für die Bevölkerung des Kantons Zürich wird erleichtert: Ab diesem Sommer dürfen in Apotheken neu auch Impfungen gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten und Kinderlähmung vorgenommen werden.

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Corona-Pandemie: Gemeinsam die zweite Welle abwehren

Die Zahl der Neuinfektionen steigt an, es gilt nun, vereint die zweite Welle abzuwehren. Die 250 Apotheken im Kanton Zürich hatten immer geöffnet. Sie stehen der Bevölkerung, den Unternehmen sowie den Schulen mit Rat und Tat zur Seite und wissen, wie die Hygiene- und Schutzmassnahmen richtig umgesetzt werden.

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341'688 Unterschriften in 60 Tagen

Die Bevölkerung deponierte 2019 bei Bundesrat Alain Berset ein starkes Zeichen: 341'688 Schweizerinnen & Schweizer haben die Apotheken-Petition unterschrieben, die am 18. Juni im Bundeshaus eingereicht worden ist. Der Bundesrat plant Sparmassnahmen, die die Zürcher Apotheken mit tausenden Angestellten und Lernenden hart treffen. Allein im Kanton Zürich sind mehrere 10'000 Unterschriften zusammengekommen.

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Notfalldienst

ApoFon / Beratungsnummer Kanton Zürich ausserhalb der Ladenöffnungszeiten

Telefon 0900 55 35 55

CHF 1.50/Min. ab Festnetz